Rettet den Schneeleoparden

Wingsuit Flying

| 19. November 2012 | 0 Comments
Wingsuit Flying

©Youtube

Neuer Trend am Himmel: Wingsuit Flying

Am Extremsporthimmel sind seit einigen Jahren neue Fluggeräte zu bestaunen. Wingsuit Flying bezeichnet dabei eine neue Art und Weiterentwicklung des Basejumpens, Fallschirmspringens und Skydivings.

Video:

Mit Wingsuit wird dabei ein Flügelanzug bezeichnet, der die Flächen zwischen Armen und Beinen mit Stoff verbindet, um die vertikale Fallgeschwindigkeit auf bis zu 40 km/h zu senken. Es werden beim Flug Horizontalgeschwindigkeit von knapp 400 km/h erreicht. Dadurch können beträchtliche Strecken zurückgelegt werden, wie beispielsweise bei der Überquerung der Alpen (von Verbier nach Aosta, 26 km) nach einem Absprung aus 8500m Höhe durch den Schweizer Remo Läng am 10.3.2012 (siehe Beitrag des Schweizer Fernsehens.

Seit der Entwicklung des Wingsuits in den 30er jahren haben um die 100 Fallschirmspringer den Sprung mit ihrem Leben bezahlt. Anfangs ging es darum den freien Fall zu verlängern.

Mitte der 1990er Jahre entwickelte der Franzose Patrick de Gayardon einen Wingsuit, bei dem er einen neuartigen Spoiler am Rücken mit seinem Schirm vernähte. Seine Versuche endeten mit einem tödlichen Absturz.

Im Herbst 1998 begannen der Finne Jari Kuosma und der Kroate Robert Pečnik die Entwicklung eines leicht beherrschbaren Wingsuits, der auch von einem durchschnittlichen Fallschirmspringer verwendet werden konnte. Im Juni 1999 kam der erste im Handel erhältliche Wingsuit unter dem Namen BirdMan auf den Markt.

Eine riskante und spektakuläre Form ist proximity flying, das Fliegen in der Nähe von Hängen und Graten der Berge. Jeb Corliss flog als Erster (24. September 2011) mit einem Wingsuit durch eine große Öffnung in der Seite eines Berges.

Bekannte Orte, an denen Wing Suite BAsejumping in Europa praktiziert wird, sind der Kjerag, der Trollstigen in Norwegen und die Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch Gruppe. In letztgenannter ist heute die größte BASE jumping Plattform der Welt – die sogenannte „ekstatische Plattform“ (die Ecstasy Board) – auf dem Eiger.  Sie wurde im August 2009 von Dean Potter eröffnet. Am 2. November 2011, dank einem Höhenunterschied von mehr als 2800 m war Potter in der Lage, in 3 Minuten und 20 Sekunden die Rekordstrecke von 7,5 km zu fliegenund in der Nähe von Grund zu landen. Der Startplatz liegt 500 Meter über dem „Pilz“ (die Mushroom), schon seit dem Jahr 2000 eine der beliebtesten Plattformen. Die Lebensgefährlichkeit und Unfallträchtigkeit des Sports hat in einigen Staaten zu Auflagen geführt: In Deutschland benötigen Wingsuit-Springer „für jeden Sprung eine Genehmigung, Absprungstellen und Landeplätze müssen freigegeben sein.” In der Schweiz werden keine behördenlichen Genehmigungen benötigt, aber es gibt Beschwerden aus der Bevölkerung über die hohe Zahl der Unfälle und Todesfälle

(Quelle: Wikipedia)

 


 

Das könnte Euch auch interessieren:

Category: News

Stefan

About the Author ()

Als professioneller Sporttrainer im Leistungssport und Naturliebhaber berichte ich euch gerne von allen News im Outdoor- und Sporteventbereich. Meine Faszination gilt dabei sowohl der Schönheit der Natur, als auch freakigem Extremsport! Meine Erfahrungen aus der Betreuung von Sportlern die erfolgreich bei Olympischen Spielen teilgenommen haben, lass ich gerne in entsprechenden Produkttests mit einfliessen!

Leave a Reply