Rettet den Schneeleoparden

Klettern für Anfänger

| 14. Januar 2013 | 1 Comment

Klettern für Anfänger

Klettern für Anfänger

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es ist nie zu spät, mit Klettern zu beginnen. Ich selber war jenseits der 20, bevor ich den Indoor-Sport für mich entdeckte. Klettern für Anfänger ist bei dem derzeitigen Boom der Kletterhallen ein immer größeres Thema, denn viele Fragen stehen im Raum vor dem ersten Griff an die Wand.

Klettern für Anfänger – Welche Variante?

Beim Hallen-Klettern unterscheiden wir zwischen drei Varianten: dem Bouldern, Toprope- und Vorstieg-Klettern.

Bouldern:

Unter Bouldern versteht man das Klettern ohne Seil und Sicherung an einer drei bis maximal fünf Meter hohen Wand. In der Halle ist die Boulderfläche abseits der eigentlichen Kletterwände ausgestattet mit weichen Matten als Untergrund. Bouldern kann jeder, ohne dass fremde Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Wer bei dieser Kletterart den Halt verliert, fällt aus der geringen Höhe auf die weichen Matten. Die Routen und Schwierigkeitsgraden werden an farbcodierten Griffen und Tritten an der Wand vorgegeben.

Toprope-Klettern:

Die Einsteiger-Variante, die eine sichere Kletterausrüstung erfordert. Aus dem Seil heraus geht es in die Vertikale, ein Partner oder eine Sicherungsvorsichtung ist erforderlich.  Ein Seilende knotet man an seinen Klettergurt, das andere Ende hält die Begleitperson am Boden. Rutscht der Kletterer an der Wand, wird dieser durch das Sicherungsgerät im Sei und die Sicherungsperson aufgefangen.

Vorstieg-Klettern:

Die Ambitionierte Variante des Klettern mit Seil erfordert etwas mehr Geschick. Bei dieser Variante nimmt der Kletterer das Seil selbst mit nach oben und arbeitet sich von Haken zu Haken hinauf, indem er sich in die Zwischensicherungen einklinkt. Auch hier steht am Boden eine Sicherungsperson, die die richtige Spannung des Seils kontrolliert. Im Falle eines Sturzes, fällt der Kletterer je nach Position bis zum letzten eingeklinkten Karabiners.

Klettern für Anfänger – Einsteigertipps

Kurs besuchen

Grundsätzlich kann jeder allein den Schritt in den Klettersport wagen. Alle Kletterhallen bieten Einsteigerkurse für Bouldern, Toprope und Vorstieg an. In den Kursen werden Sicherung und Benutzung des Klettre-Equiptments ausgiebig erprobt und vorgeführt. Darüber hinaus werden Basics vermittelt und man findet mit ein wenig Glück auch potentielle Kletterpartner für die Zukunft. Für Toprope und Vorstieg ist der Nachweis der Sicherungstechniken zur Benutzung der Halle zwingend erforderlich.

Beine Einsetzen:

Anfänger machen häufig den Fehler, sich an der Wand nur unter Einsatz der Armen hochzuziehen. Was habe ich wie ein Äffchen am Fels gehangen und war nach kurzer Zeit schon ermüdet. Die Lösung steckt in den Beinen. Denn darin steckt die meiste Kraft. Setze also Fuß und Bein gezielt ein und schau Dir an, wie die „Profis“ in der Halle sich fortbewegen. Eine Menge kann man sich abschauen um so seine Technik zu verbessern.

Regelmäßig klettern:

Es reicht nicht, einen Einsteigerkurs zu machen um sich den Herausforderungen der verschiedenen Routen in den Hallen problemlos stellen zu können. Wer Spaß am Indoor-Klettern gefunden hat und seine Leistung verbessern möchte, der sollte regelmäßig trainieren. Viele Hallen bieten auch Fortgeschrittenen-Kurse oder Klettertreffs an, bei denen gezielt Technik und Stil verbessert werden können. Wer es ernst nimmt, geht zwei bis dreimal pro Woche in die Halle und stellt sich der Wand.

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Category: Tipps

Freya

About the Author ()

In den Weiten des Nordens geboren und aufgewachsen hat es mich mittlerweile nach Köln verschlagen. Hier schreibe ich während meiner Freizeit an diesem Outdoor-Blog. Meine Leidenschaft gilt dem Mountainbiken und dem Klettern. Natur PUR statt Stadt ist mein Ort zum Kraft schöpfen.

Comments (1)

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  1. Dominik sagt:

    Sehr gute Tipps, Danke. Dass man sich nur auf die Kraft der Arme verlässt bzw. vergisst die Füße einzusetzen kenne ich nur allzu gut. Muskelkater lässt grüßen, da lernt man schnell seine Lektion 😉

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