Rettet den Schneeleoparden

Richtig angezogen auf der Skipiste

| 8. Dezember 2016 | 0 Comments

Der Bekleidungsratgeber für Schneeliebhaber

© Hans | pixabay.com

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Die Wintersportsaison ist eröffnet und die Skifahrer pilgern auf die besten Pisten. Was bei der perfekten Abfahrt nicht fehlen darf, ist eine witterungsbeständige Garderobe. Denn bei Kälte, Schnee und Wind kann es in den Bergen ziemlich ungemütlich werden. Um im Schnee gut angezogen und vor äußeren Einflüssen geschützt zu sein, gilt es die Skikleidung sorgfältig auszuwählen. Wir zeigen, worauf es ankommt.

Wesentliche Kaufkriterien

Dass beim Kauf von Skikleidung nicht allein die Optik zählt, dürfte klar sein. Doch welche Kriterien sind entscheidend? Antworten gibt´s hier:

  • Temperaturregulation:

Skifahrer, die auf der Piste unangenehm frieren oder übermäßig schwitzen, sind definitiv falsch gekleidet. Gute Hosen und Jacken sind in der Lage den Körper mit innovativen Materialien und Konstruktionen bestmöglich bei der Aktivität zu unterstützen und für einen perfekten Temperaturausgleich zur Sorgen. Weder darf Kälte für eine Unterkühlung sorgen, noch darf es zum Hitzestau unter den Textilien kommen. Atmungsaktive, wärmeisolierende sowie wind- und wasserdichte Textilien sind unverzichtbar im Schnee.

  • Funktionalität

Gleichzeitig muss Skikleidung praktisch sein. Beispielsweise sind Jacken vorteilhaft, die es erlauben mit einer Hand den Skipass aus der Tasche zu holen und über innenliegende Kabelführungen für die Smartphone-Kopfhörer verfügen. Aber auch abnehmbare Kapuzen, ausreichend viele Taschen und leichtgängige Reißverschlüsse machen effiziente Funktionalität aus.

  • Tragekomfort

Das beste Material nützt wenig, wenn Jacken und Hosen nicht gut sitzen. Der Tragekomfort spielt gerade beim Skisport eine entscheidende Rolle. Bei der rasanten Abfahrt, wendigen Kurven oder spektakulären Sprüngen darf die Kleidung nicht einengen oder anderweitig stören. Eine sinnvoll ausgewählte Größe und effektive Schnitte tragen maßgeblich zum Spaß bei.

Was anziehen Skifahren

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Empfehlung zum Preis: Wer regelmäßig Skifahren geht und auch im Winterurlaub gut geschützt sein will, sollte bei Markenshops für Sportbekleidung wie http://www.schoeffel.de vorbeischauen. Derartige Hersteller haben viele Jahre oder gar Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung von Skibekleidung. Sie greifen auf beste Rohstoffe zurück und verstehen es Funktionalität, Tragekomfort und Wetterschutz perfekt miteinander zu kombinieren. Wird die Skibekleidung nur wenige Tage im Jahr benötigt, können alternative Produkte aus dem Discounter eine gute Option sein. Auch bei Tchibo werden beispielsweise jedes Jahr ordentliche Outdoor-Kleider verkauft. Generell lohnt sich die Investition in etwas teurere Kleider für alle, die kompromisslos Freude am Pistensport haben und nicht von einer minderwertigen Garderobe gestört werden möchten.

Das Zwiebelsystem

Das Zwiebelsystem besteht aus drei Lagen und ist nach den verschiedenen Schichten benannt, aus der eine Zwiebel besteht. Bei der Outdoor-Bekleidung sind damit folgende drei Schichten gemeint:

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  1. Thermounterwäsche: Sie besteht in der Regel aus synthetischem Gewebe und bringt eine erstklassige Wärmeisolation mit sich. Auch Produkte mit Wollanteil sind hervorragend geeignet. Gemieden werden sollten Textilien aus 100 Prozent Baumwolle, weil diese Naturfaser schnell nass wird beim Schwitzen und nur langsam trocknet. Das Ergebnis ist unangenehm feuchte Haut. Thermounterwäsche darf gerne hauteng anliegen.
  2. Isolationsschicht: Mit dieser Schicht sind unter anderem Fleece-Produkte gemeint. Sie sorgen für ordentlich Wärme. Zwischen Thermounterwäsche und Isolationsschicht sollte ein bisschen Freiraum eingeplant werden. Keinesfalls sollte die Isolationsschicht gleichermaßen eng am Körper anliegen wie die Unterwäsche. Das Zwiebelprinzip benötigt quasi Platz zwischen den Lagen für warme Luft, um seinen Zweck zu erfüllen. Vorteile und Tipps zu Fleecejacken haben wir beispielsweise in diesem Beitrag aufgeführt.
  3. Oberschicht: Damit sind wetterfeste Jacken und Hosen gemeint. Sie dienen dem Wetterschutz und halten neben Feuchtigkeit und Wind zusätzlich Kälte fern. Atmungsaktive Materialien sind hier ein Muss damit Schweiß und überschüssige Wärme nach außen abtransportiert werden. Ein Überhitzen des Körpers wird so bei sportlichen Aktivitäten verhindert.

Der Blick auf Accessoires

© Wokandapix | Piaxabay.com

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Auch Accessoires müssen stimmen, um auf der Piste zuverlässig vor dem Wetter sicher zu sein. Die Skisocken sollten ausreichend lang sein, damit sie aus den Skischuhen herausragen. So werden unangenehme Druckstellen vermieden. Die Handschuhe müssen gut isolieren, dürfen aber gleichzeitig nicht das Gefühl in den Händen durch zu dicken Stoff verfälschen. Wer mit Skistöcken fährt, weiß, warum das so wichtig ist. Viele Handschuhe verhindern ein natürliches Greifen durch schlechte Passform und zu dickes Material. Wasserdichte Modelle halten Feuchtigkeit ab. Auch der Helm darf nicht fehlen. Er schützt bei Stürzen den empfindlichen Kopf vor Verletzungen. Gleichzeitig sind innovative Ausführungen so konzipiert, dass sie Ohren und Kopf angenehm wärmen. Was beim Skihelm außerdem zu beachten ist, wird im Kaufratgeber vom TÜV Rheinland erklärt:

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Bilder: Hans, expresselblag, katkaZV, Wokandapix unter https://pixabay.com

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Category: Tipps

Freya

About the Author ()

In den Weiten des Nordens geboren und aufgewachsen hat es mich mittlerweile nach Köln verschlagen. Hier schreibe ich während meiner Freizeit an diesem Outdoor-Blog. Meine Leidenschaft gilt dem Mountainbiken und dem Klettern. Natur PUR statt Stadt ist mein Ort zum Kraft schöpfen.

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